Michaela Schreiber - Kandidatin für die Bürgermeisterin-Wahl am 01.09.2019
Michaela Schreiber - Kandidatin für die Bürgermeisterin-Wahl am 01.09.2019

Umbau/Erweiterung der FFW Wünsdorf

MAZ online v. 22.05.2019

Neues Haus für die Feuerwehr

Bis Ende 2020 soll der Bau in Wünsdorf fertiggestellt werden und ausreichend Platz für Menschen und Technik bieten.

Mit dem Bagger hob Ortswehrführer Steve Sawitzky am Freitagnachmittag die erste Fuhre Sand aus dem Boden, auf dem bis 2020 ein neues Gerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Wünsdorf entstehen soll. Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) wollte zum Auftakt für das Bauprojekt keinen traditionellen Spaten, traute sich allerdings nicht selbst auf den Bagger.

Gut fünf Millionen Euro kostet der Neubau

Umbau und Erweiterung der Wünsdorfer Feuerwache sollen rund 5,4 Millionen Euro kosten. Die Stadt Zossen bringt die Summe allein auf. Die beantragten Fördermittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro wurden vom Land Brandenburg nicht gewährt. Ein offensichtliches Ärgernis für Bürgermeisterin und Stadtverordnete, dem sie mit dem Aufstellen eines riesigen Banners an der Baustelle öffentlich Ausdruck verleihen. „Danke für Nichts an Rot-Rot Brandenburg“ ist darauf zu lesen.

Erster Bauabschnitt soll bis Jahresende fertig sein

Das Land hatte die Ablehnung damit begründet, dass nur Projekte gefördert werden können, die bis Ende 2019 fertiggestellt sind. Davon ging man beim Bau in Wünsdorf nicht aus.

In Zossen sieht man das anders. Der erste Bauabschnitt werde bis Jahresende fertiggestellt, die Fördermittel hätte man fristgerecht abrufen können, versichert Bürgermeisterin Schreiber. „Wir lassen uns aber nicht aufhalten und bauen“, sagt sie beim Auftakt der Bauarbeiten. „Weil die Feuerwehr uns wichtig ist.“

Wünsdorf ist Stützpunktfeuerwehr

Der Löschzug Wünsdorf ist mit 60 Einsatzkräften eine der größten Feuerwehren im Landkreis Teltow-Fläming. Er gehört zu den Stützpunktfeuerwehren, die Tageseinsatzbereitschaft garantieren. Bei vielen Waldbränden waren die Wünsdorfer auch überregional im Einsatz. So im Sommer 2018 in Treuenbrietzen und in Fichtenwalde. Auch am Standort Wünsdorf haben die Kameraden wichtige Aufgaben. Sie müssen mit für die Sicherheit der dortigen Erstaufnahmeeinrichtung sorgen. Zudem befinden sich dort Landesbehörden, für die sie ebenso Verantwortung tragen. Der Neubau wurde nötig, weil es in den bisherigen Räumen zu eng wurde. Ursache sind gestiegene Mitgliederzahlen und entsprechend mehr Ausrüstung und Technik.

Von Jutta Brekeller

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